
Skigebiet · Italien
Skifahren im Eggental
Im Eggental wählst du zwischen zwei Skigebieten: Obereggen mit Pampeago und Predazzo für sportliche Tage, Carezza am Rosengarten für Familien. Bozen liegt 20 Kilometer entfernt.
© Carezza Dolomites/Harald Wisthaler
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Eggental – Obereggen und Carezza erleben
Warum Eggental – Obereggen und Carezza
Eggental – Obereggen und Carezza passt zu dir, wenn du …
steile, lange Abfahrten wie das Latemar Sixpack suchst
mit kleinen Kindern Kinderländer direkt an der Bergstation brauchst
nach dem Skitag noch auf die beleuchtete Piste willst
Dein Tag in Eggental – Obereggen und Carezza
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- Latemar startetAb 27. November 2026Obereggen, Pampeago und Predazzo öffnen, am selben Tag startet auch die Nachtpiste in Obereggen. Neu ist der 8er-Sessellift „Obereggen“.
- Carezza öffnetAb 4. Dezember 2026Am Rosengarten starten die 13 Anlagen von Carezza, mit Kinderländern am Karerpass und auf der Frommer Alm.
- SaisonendeEnde März bis 4. April 2027Carezza schließt laut Betreiber Ende März, am Latemar läuft die Saison laut Tourismusverband bis 4. April 2027.

ObereggenAusgerüstet
Was du in Eggental – Obereggen und Carezza brauchst
Alles für Skifahren
SkischuheGute Abfahrten beginnen im Schuh.Berater starten
Daunen- und IsolationsjackenWärme für deinen Tag.Berater starten
SkibrillenKlare Auswahl für deinen Skitag.Berater starten
- Scharfe Kanten für die SteilhängeDie „Torre di Pisa“ hat bis zu 60 Prozent Neigung, die Pra-di-Tori-Piste ist ein Nordhang. Morgens sind solche Hänge hart, scharfe Kanten geben Halt.
- Klares Glas für die NachtpisteDienstags und freitags fährst du in Obereggen unter Flutlicht. Eine Brille mit klarem oder hellem Glas zeigt dort die Konturen besser als ein dunkles Tagesglas.
- Warm genug für 2.300 MeterCarezza reicht bis zur Kölner Hütte auf 2.314 Metern. Oben ist es deutlich kälter als in Welschnofen, ein Midlayer und gute Handschuhe gehören dazu.
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Alles zu Skifahren in Eggental – Obereggen und Carezza lesen
Das Wichtigste in Kürze
- 01
Latemar mit Obereggen, Pampeago und Predazzo startet am 27. November 2026, Carezza am 4. Dezember 2026.
- 02
Das Ski Center Latemar hat laut Bergbahnen 50 Pistenkilometer, Carezza 40.
- 03
Neu zum Winter 2026/27: 8er-Sessellift „Obereggen“ und Kinderpark „Brunoland“ an der Talstation.
- 04
Ohne Auto: Bahn bis Bozen, dann Bus 180 Richtung Welschnofen und Karerpass.
Im Eggental liegen zwei eigene Skigebiete, beide etwa 20 Kilometer von Bozen entfernt. Der Tourismusverband nennt zusammen rund 90 Pistenkilometer und 31 Aufstiegsanlagen. Obereggen gehört zum Ski Center Latemar, das über die Landesgrenze hinweg mit Pampeago und Predazzo im Trentino verbunden ist. Laut Bergbahnen sind das 50 Pistenkilometer und 18 Anlagen. Carezza liegt auf der anderen Talseite am Rosengarten, rund um Welschnofen, den Karersee und den Karerpass, mit 40 Pistenkilometern und 13 Anlagen.
Die beiden Gebiete fühlen sich verschieden an. Obereggen ist das sportlichere: Die Oberholz-Piste hat laut Bergbahnen 600 Meter Höhenunterschied, die Maierl-Piste ist rund 1,6 Kilometer lang und Schauplatz des Europacups. Hinüber nach Pampeago führt die „Pala di Santa“ von einem Plateau auf 2.400 Metern. In Carezza sind laut Betreiber 55 Prozent der Pisten blau, 30 Prozent rot und 15 Prozent schwarz.
Saison 2026/27 und was neu ist
Latemar startet laut Tourismusverband am 27. November 2026 und läuft bis 4. April 2027. Carezza öffnet am 4. Dezember 2026 und schließt Ende März. Neu in Obereggen ist ein 8er-Sessellift, der die Vierersesselbahn von 2006 ersetzt und die Verbindung ins Trentino verbessert. Für Familien kommen der Skilift „Eben“ und der neu gestaltete Kinderpark „Brunoland“ direkt an der Talstation dazu.
Abends geht es in Obereggen weiter. Dienstags und freitags ist die Obereggen-Piste beleuchtet, rund 1,8 Kilometer lang, hinauf fährst du mit der Kabinenbahn „Ochsenweide“. Mit Mehrtages-, Wochen- oder Saisonskipass ist das laut Bergbahnen inbegriffen. Beide Gebiete gehören zu Dolomiti Superski, für Obereggen und Carezza gibt es aber auch eigene lokale Skipässe.
Familien, Einsteiger und Könner
Mit Kindern ist Carezza der ruhigere Einstieg. Drei Kinderländer nehmen Kinder ab drei Jahren auf. Das größte liegt am Karerpass an der Bergstation der Hubertus-Kabinenbahn, ein weiteres auf der Frommer Alm, wo ein überdachtes Förderband zur Babypiste führt. Zwischen Frommer Alm und Welschnofen erzählt eine Themenpiste mit sechs Stationen die Sage von König Laurin. In Obereggen gibt es den Yeti-Kinderpark für Skianfänger ab vier Jahren und das Brunoland.
Wer sportlich fährt, findet auch in Carezza Steilhänge, der Tourismusverband stellt vier schwarze Abfahrten vor. Die Tierser Piste startet laut Tourismusverband an der Kölner Hütte auf 2.314 Metern und verliert auf 3,15 Kilometern 567 Höhenmeter. Die Pra-di-Tori-Piste am Karerpass ist ein Nordhang, den der Verband im Dezember und Januar für die Morgenstunden empfiehlt. In Obereggen reiht das Latemar Sixpack sechs Abfahrten aneinander, von der „Torre di Pisa“ mit bis zu 60 Prozent Neigung bis zur Agnello-Piste, die rund 2,6 Kilometer lang ist. Den Snowpark auf 2.032 Metern nennen die Bergbahnen einen der besten in Italien.
Pistentouren sind in Carezza und Latemar laut Tourismusverband streng verboten. Für Touren abseits der Pisten verweist der Verband an die Bergführer im Tal. Abseits der gesicherten Pisten besteht Lawinengefahr, schau vor jeder Tour in den Lawinenlagebericht.
Anreise ohne Auto und Ausrüstung
Mit der Bahn bist du laut Tourismusverband in weniger als vier Stunden ohne Umsteigen von München in Bozen. Von dort fährt der Bus 180 über Welschnofen und den Karersee bis zum Karerpass, der Bus 185 nach Tiers. Im Tal verbinden Skibusse die Orte mit beiden Skigebieten. Gäste der Mitgliedsbetriebe der Tourismusvereine bekommen den Südtirol Guest Pass und fahren damit kostenlos mit Bus und Bahn.
Für die Ausrüstung heißt das: Die steilen Abfahrten unterm Latemar und an der Kölner Hütte verlangen scharfe Kanten, besonders morgens am Nordhang. Wer die Nachtpiste fahren will, braucht eine Brille mit klarem oder hellem Glas. Und weil die Pisten in Carezza bis auf über 2.300 Meter reichen, gehören Helm, Handschuhe und eine warme Schicht auch in Familien in den Rucksack.
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