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Hardshell- und Regenjacken

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Für kurze Wege reicht eine leichte Regenjacke, für lange Touren mit Rucksack drei Lagen. Zum Berater ›

Ratgeber

Hardshell- und Regenjacken

Unter Rucksackgurten zählt Abriebfestigkeit, beim Aufstieg die Belüftung. Kapuze und verklebte Nähte entscheiden mit, ob die Jacke dicht bleibt.

Das Wichtigste in Kürze

  • Alltag und Wandern: 10.000 mm Wassersäule als Richtwert, mit Rucksack 20.000 mm.
  • 2 Lagen für Komfort, 2,5 für kleines Packmaß, 3 für Belastung unter Gurten.
  • Bei Anstrengung zählen auch Belüftung und eine verstellbare Kapuze.
  • Die Jacke muss über deine wärmste geplante Zwischenschicht passen.
Frau mit aufgesetzter Kapuze im Regen.

Kaufberatung

Welche Regenjacke passt zu dir?

Vier Fragen zu Einsatz, Belüftung oder Lagenaufbau, Passform und Preisrahmen führen dich zu passenden Jacken.

  • Nach Einsatz vergleichen
  • Passform und Ausstattung

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Welche Jacke für welchen Einsatz?

EinsatzWas dich erwartetDeine Wahl
ArbeitswegWas dich erwartetKurze Regenschauer, häufiges AnziehenDeine Wahl2 Lagen mit losem Futter
WandertagWas dich erwartetDie Jacke bleibt oft im RucksackDeine WahlKlein verpackbare Shell
BergtourWas dich erwartetRucksackgurte, Helm, lange BelastungDeine WahlRobuste 3-Lagen-Shell
Schwüler AufstiegWas dich erwartetWärme und Feuchtigkeit innenDeine WahlGut erreichbare Arm-Zipps
Frau mit aufgesetzter Kapuze im Regen.
Die Kapuze muss beim Drehen des Kopfes mitgehen.
Hand schließt das Ärmelbündchen einer Hardshell.
Beim Armheben bleibt das Bündchen über dem Handgelenk.

Die Typen im Vergleich

  • 2-Lagen-Jacke

    The North Face Quest

    Für Alltag und Wanderungen. The North Face nennt DryVent und ein loses Netzfutter.

    • Vorteil: Loses Futter innen, angenehm auf der Haut
    • Nachteil: Schwerer
  • 2,5-Lagen-Jacke

    Salewa Aqua Powertex K

    Für Touren mit kleinem Gepäck. Salewa nennt 2,5 Lagen für dieses Kinder-Beispielmodell.

    • Vorteil: Leicht
    • Nachteil: Weniger robust als 3 Lagen
  • 3-Lagen-Jacke

    Rab Firewall Mountain

    Für Bergwanderungen. Rab nennt einen dreilagigen Aufbau für die Firewall Mountain.

    • Vorteil: Robust unter Rucksackgurten
    • Nachteil: Steifer im Griff
  • Regenponcho

    Tatonka Poncho 2 M–L

    Für Trekking mit Gepäck. Tatonka nennt eine PU-Beschichtung und versiegelte Nähte.

    • Vorteil: Viel Luft von unten
    • Nachteil: Flattert im Wind

Worauf du beim Kauf achtest

FrageKurz gesagtWarum
Wie liest du RET?Kurz gesagtKleiner ist besserWarumRET beschreibt den Widerstand gegen Wasserdampf. Der Wert ersetzt keine mechanische Belüftung.
Sind alle Nähte dicht?Kurz gesagtVollständig getaptWarumEine wasserdichte Fläche genügt nicht: Nadelstiche brauchen innen ein dichtendes Nahtband.
Was muss erreichbar sein?Kurz gesagtKapuze und TaschenWarumArme heben und den Rucksack aufsetzen: Bündchen bleiben am Handgelenk, Taschen über dem Hüftgurt.

Häufige Fragen

Wie wasche ich die Jacke?

Das Pflegeetikett geht vor. Gore nennt für Gore-Tex 40 °C und erlaubt je nach Modell anschließende Wärme zur Pflege der Imprägnierung.

Warum perlt Wasser nicht mehr ab?

Laut Gore kann der Oberstoff durchnässen, obwohl die Membran dicht bleibt. Erst reinigen; bleibt der Effekt aus, die Imprägnierung nach Pflegeanleitung erneuern.

Was bedeutet PFC-frei?

Laut Rab bezeichnet das eine Imprägnierung ohne Fluorcarbone. Rab weist darauf hin, dass sie häufiger aufgefrischt werden muss.

Wann reicht eine Softshell?

An trockenen, windigen Tagen bietet sie Beweglichkeit. Für anhaltenden Regen brauchst du einen wasserdichten Aufbau.

Stand: Oktober 2026

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