Super-Schnäppchen: Mindestens 50 % reduziert

Outdoor-Jacken

Zum Ratgeber ↓

Outdoor-Jacken von der Regen- bis zur Daunenjacke. Entscheidend: Soll sie Regen abhalten oder wärmen, und wie stark bewegst du dich?

Ratgeber

Outdoor-Jacken

Gegen Regen brauchst du eine Hardshell mit mindestens 10.000 mm Wassersäule, gegen Kälte eine Daunen- oder Kunstfaserjacke, für Bewegung bei trockenem Wetter eine Softshell. Eine Jacke für alles gibt es nicht. Zwei, die sich schichten lassen, decken fast das ganze Jahr ab.

Was zählt bei einer Outdoor-Jacke?

Drei Wandernde in roter, blauer und rosafarbener Jacke steigen zwischen Felsen durch einen Wald
Zwei Jacken, die sich schichten lassen, decken fast das ganze Jahr ab.
  • Welche Wassersäule braucht eine Outdoor-Jacke?

    ab 10.000 mm

    Mehr dazu

    Zum Wandern reichen 10.000 mm, für lange Bergtouren und Dauerregen 20.000 mm, im Alltag 5.000 mm. Die Regenschutznorm EN ISO 24232 (früher EN 343) verlangt in der höchsten Klasse rund 2.000 mm.

  • Hardshell oder Softshell?

    Regen oder Bewegung

    Mehr dazu

    Eine Hardshell ist wasserdicht und hat verklebte Nähte. Eine Softshell weist Wasser nur ab, dehnt sich aber und lässt mehr Schweiß hinaus. Trocken trägst du Softshell, bei Regen Hardshell.

  • Was bedeuten 2, 2,5 und 3 Lagen?

    3 Lagen für den Berg

    Mehr dazu

    Bei 3 Lagen sind Oberstoff, Membran und Futterstoff verklebt, die Membran liegt geschützt. Bei 2,5 Lagen ersetzt eine dünne Schicht das Futter. Das spart Gewicht. Bei 2 Lagen hängt das Futter lose.

  • Daune oder Kunstfaser?

    Nass: Kunstfaser

    Mehr dazu

    Daune wärmt bei gleichem Gewicht stärker und lässt sich kleiner packen. Kunstfaser wärmt auch feucht und trocknet schneller. Bei trockener Kälte nimmst du Daune, bei Nässe und Bewegung Kunstfaser.

  • Wie atmungsaktiv muss eine Jacke sein?

    RET unter 13

    Mehr dazu

    Der RET-Wert misst den Widerstand gegen Wasserdampf. Kleiner ist besser: unter 6 sehr gut, 6 bis 13 gut, über 20 unbefriedigend. Schwitzt du schnell, helfen zusätzlich Reißverschlüsse unter den Armen.

Welche Jackenart wofür?

  • Hardshell- und Regenjacke

    Bergans Vatne 3L W Jacket in Schwarz, Hardshelljacke mit Kapuze

    Gegen Regen, Schnee und Sturm beim Wandern und am Berg.

    • Vorteil: Wasserdicht und winddicht
    • Vorteil: Verklebte Nähte
    • Nachteil: Wärmt nicht selbst
  • Softshelljacke

    Bergans Cecilie Mtn Softshell Jacket in Rot mit Kapuze

    Für Wandern, Klettern und Rad bei trockenem Wetter.

    • Vorteil: Elastisch
    • Vorteil: Sehr atmungsaktiv
    • Vorteil: Weist leichten Regen ab
    • Nachteil: Hält Dauerregen nicht stand
  • Daunenjacke

    Salewa Brenta RDS Down Jacket in Dunkelblau, gesteppt, mit Kapuze

    Für trockene Kälte, Pausen und den Alltag im Winter.

    • Vorteil: Viel Wärme je Gramm
    • Vorteil: Klein verpackt
    • Nachteil: Verliert nass an Wärme
  • Isolationsjacke (Kunstfaser)

    Helly Hansen Lifaloft Insulator Jacket in Schwarz, Isolationsjacke mit Steppmuster

    Für nasskaltes Wetter und unter der Hardshell.

    • Vorteil: Wärmt auch feucht
    • Vorteil: Trocknet schnell
    • Nachteil: Schwerer und größer verpackt als Daune
TypEinsatzStark beiGrenze
Hardshell & RegenjackenRegen, Schnee und Sturm beim Wandern und auf BergtourWasserdicht, winddicht, verklebte NähteWärmt nicht selbst, weniger atmungsaktiv als eine Softshell
SoftshelljackenWandern, Klettern, Radfahren bei trockenem WetterElastisch, sehr atmungsaktiv, weist leichten Regen abHält Dauerregen nicht stand
WindbreakerGipfelrast, Laufen, windige TageSehr leicht, kleines PackmaßNicht wasserdicht, wärmt kaum
DaunenjackenTrockene Kälte, Pausen, Alltag im WinterMeiste Wärme je Gramm, klein verpacktVerliert nass an Wärme
Isolationsjacken (Kunstfaser)Nasskaltes Wetter, Zwischenschicht unter der HardshellWärmt auch feucht, trocknet schnellSchwerer und größer verpackt als Daune bei gleicher Wärme
Frau und Mann in langen Mänteln stehen auf einem Holzsteg an einem Bergsee
Mäntel und Parkas decken Hüfte und Oberschenkel.

Vier weitere Unterkategorien sind nach Schnitt und Anlass sortiert. Doppeljacken verbinden eine wetterfeste Außenjacke per Reißverschluss mit einer wärmenden Innenjacke. Du trägst beide einzeln oder zusammen. Mäntel & Parkas sind länger geschnitten und decken Hüfte und Oberschenkel.

Freizeitjacken sind für Stadt und Arbeitsweg gemacht. Strickjacken & Wolle dienen als Zwischenschicht: Wolle nimmt bis zu 35 % ihres Gewichts an Feuchtigkeit auf, bevor sie sich nass anfühlt.

Welche Jacke für welches Vorhaben?

Deine SituationUnsere Empfehlung
Wenn du eine Jacke für Stadt, Hunderunde und Arbeitsweg suchstReichen 5.000 bis 10.000 mm und ein 2-Lagen-Aufbau. Eine 3-Lagen-Hardshell mit 20.000 mm bringt dir an der Bushaltestelle keinen Vorteil.
Wenn du im Harz, im Schwarzwald oder in einem anderen Mittelgebirge wanderstPack eine leichte Regenjacke mit 10.000 mm ein und geh in Softshell oder Fleece. Wind zählt mit: Bei 0 °C und 30 km/h liegt die gefühlte Temperatur bei −6 °C.
Wenn du im Allgäu oder in den Bayerischen Alpen auf Gipfel gehstNimm eine 3-Lagen-Hardshell und eine Isolationsjacke mit. Je 100 Höhenmeter wird es im Schnitt 0,65 °C kälter. Laut Deutschem Alpenverein (DAV) gehören Regen- und Kälteschutz immer in den Rucksack.
Wenn du im Winter viel stehst, am Rodelhang oder auf dem WeihnachtsmarktWärmt eine Daunenjacke oder ein Parka am meisten. Bewegst du dich, etwa beim Winterwandern oder auf Schneeschuhen, nimm Kunstfaser. Sie wärmt auch, wenn du schwitzt.

Das Wichtigste im Überblick

  • Gegen Regen: Hardshell ab 10.000 mm. Gegen Kälte: Daune.
  • Trocken trägst du Softshell, bei Regen Hardshell.
  • Zwei Jacken zum Schichten decken fast das ganze Jahr ab.

Häufige Fragen

Frau in heller und Mann in brauner Steppjacke vor einem historischen Gebäude in der Stadt
Wie wasche und imprägniere ich eine Regenjacke?

Bei 40 °C mit wenig Flüssigwaschmittel, ohne Weichspüler. So empfiehlt es Gore für Gore-Tex-Jacken, das Pflegeetikett geht vor. Die trockene Jacke kommt 20 Minuten in den Trockner: Wärme frischt die Imprägnierung (DWR) auf. Perlt Wasser trotzdem nicht ab, hilft ein Spray oder Einwaschmittel.

Wie wasche ich eine Daunenjacke?

Im langen Schonwaschgang bei niedriger Temperatur, mit Daunenwaschmittel. Danach sofort in den Trockner, bei niedriger bis mittlerer Temperatur. Schüttle die Jacke alle 20 bis 30 Minuten auf. Zwei saubere Tennisbälle lockern die Daune. Das Trocknen dauert drei bis fünf Stunden.

Wie soll eine Outdoor-Jacke sitzen?

Probier sie mit der Schicht an, die du darunter trägst. Heb die Arme: Der Saum deckt weiter den Hosenbund, die Ärmel das Handgelenk. Die Kapuze dreht mit, wenn du den Kopf wendest. Eine Hardshell darf etwas weiter sitzen, damit eine Isolationsjacke darunter passt.

Was bedeutet PFC-frei bei Jacken?

Die Imprägnierung kommt ohne Fluorchemie aus (PFC, auch PFAS genannt). Wasser perlt trotzdem ab, du frischst sie aber öfter auf. Kleidung, die ab 10. Oktober 2026 in der EU neu in Verkehr kommt, darf die PFAS-Untergruppe PFHxA nur unterhalb enger Grenzwerte enthalten (Verordnung (EU) 2024/2462).

Stand: Oktober 2026

Kategorien

Keine Produkte passen zu diesen Filtern.
1 2 3