The North Face

Vom Strand in die Berge
Benannt ist die Outdoor-Marke nach der kältesten, unversöhnlichsten Seite des Bergs, dem Nordhang – oder eben auf englisch „The North Face“. Dabei entstand das Unternehmen 1966 ironischerweise am Strand von San Francisco. Verkauft wurden in dem kleinen Geschäft aber schon damals Bergsteigerartikel und Rucksackausrüstung. Bereits zwei Jahre später begann die Firma, ihre eigene Bergsteiger-Bekleidung und Ausrüstung herzustellen.
Schon früh stattete The North Face begeisterte Outdoor-Athleten aus und unterstützte Expeditionen in die entlegensten Ecken der Welt. Eine Tradition, die bis heute fortgesetzt wird. Seit den 80er Jahren gehört auch Extrem-Skikleidung zum Produktrepertoire des Ausrüsters. Die Kollektionen umfassten nun Hochleistungs-Freizeit- und Skibekleidung sowie Schlafsäcke, Rucksäcke und Zelte.
In den 90er Jahren erweiterte die Marke das Angebot auf Sportbekleidung für Backpacker, Wanderer und Trailläufer. Im Fokus standen hierbei Passform und Funktionsfähigkeit. Schließlich kamen auch eigene Trekking- und Traillaufschuhe hinzu. Mittlerweile zählt The North Face mit seinem umfassenden Sortiment für hochleistungsfähige Bekleidung, Ausrüstung und Schuhware weltweit zu den Top-Outdoormarken.

Leistungsstarke Outdoor-Bekleidung
Um innovative und leistungsstarke Outdoor-Bekleidung herzustellen, arbeitet The North Face ständig an neuen Technologien. Neben der Isolierung mit Primaloft hat der Hersteller eine neue synthetische Alternative zu Daunen entwickelt. Die ThermoBall-Technologie ist so leicht und warm wie Daunen, wärmt aber auch noch im nassen Zustand. Außerdem lassen sich die Jacken mit ThermoBall äußerst klein zusammenpacken und in der eigenen Tasche verstauen.
Für Ausdauersportarten, bei denen man ins Schwitzen kommt, sorgt die FlashDry-Technologie für einen kühlen und trockenen Tragekomfort. Das Gewebe liegt wie eine zweite Haut am Körper an und transportiert die Feuchtigkeit zum Außenmaterial. Neben der kürzeren Trocknungszeit und dem verbesserten Feuchtigkeitsmanagement bietet Flash Dry XD auch eine enorme Strapazierfähigkeit.
Schutz vor Regen und Schnee bietet die Gore-Tex Membran. Das dauerhaft wasserdichte und atmungsaktive Gewebe findet sich in Jacken, Schuhen und Handschuhen von The North Face wieder.

Umwelt und Ressourcen schonen
Wie viele andere Outdoor-Marken legt auch The North Face bei der Herstellung Wert auf Nachhaltigkeit. Der europäische Hauptsitz in der Schweiz läuft bereits zu 100 Prozent mit erneuerbarer Energie, und bis 2030 will das Unternehmen 10 Prozent seines Polyester- und Nylon-Volumens durch recycelte Textilfasern ersetzen.
Um schädliche Chemikalien wie PFC aus den Textilien zu verbannen, hat The North Face seine neuen Kollektionen inzwischen komplett auf PFAS-freie Alternativen umgestellt. Bei seinen Zulieferern und Webereien arbeitet der Hersteller außerdem mit dem Umweltlabel bluesign zusammen, um Chemikalien-, Energie- und Wasserverbrauch zu senken.
Auch für den Tierschutz setzt sich The North Face ein: Bei Daunenprodukten kommen ausschließlich Daunen zum Einsatz, die dem Responsible Down Standard entsprechen und Zwangsfütterung oder Lebendrupf ausschließen.
Damit getragene Kleidung nicht im Müll landet, nimmt The North Face sie im Rahmen des Programms Renewed in den eigenen Geschäften zum Recyceln oder Wiederaufbereiten zurück.
(Fotos: The North Face / Aaron Blatt / Will Saunders)